Travel to Napoli - Pompeji

Über den Muttertag ging es für einen kurzen Familientrip nach Italien, Napoli. Italien – Pasta, Pizza, Vino, Vino und Eros Ramazzotti.

Vorab habe ich eher Schlechtes als Gutes über Napoli gehört, doch ich muss sagen, dass ich durchweg sehr positive Eindrücke der Stadt mitgenommen habe.
Mir wurde angekündigt, dass es extrem dreckig sei, sehr viele Kleinkriminelle hier ihr Unwesen treiben und dass auch kein Italienischer Charm da sei.

Die gesamte Altstadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und der Charm der Antike ist allgegenwärtig spürbar. Zahlreiche Kirchen und Klöster, traumhafte Villen und Paläste schmücken die Innenstadt, vom 13. - 18. Jahrhundert sind alle Baustile vertreten.

Mittem in Herzen von Napoli, in einer Parallelstraße zur Toledo haben wir uns eine große Ferienwohnung gemietet.
Kaum bin ich Freitag Abend nach der Arbeit angekommen, ging es auch schon ab ins erste Lokal. Ein Fischspezialist, der nur firschen Fisch aus der Region vor der Amalfi Küste verwendet. Ebenso durfte natürlich der Rotwein aus der Region nicht fehlen.

Am Samstag gingen wir in das Archäologische Museum, in dem sehr viele Ausgrabungen aus Pompeji ausgestellt sind, darunter sehr viele Skulpturen. Nach wenigen Stunden waren wir fertig und bummelten durch die Stadt. Es wurde lecker Mittag gegessen, Espresso getrunken und natürlich die Sonne genossen. Selbstverständlich mit Sonnenschutz, denn ihr wisst – „die Haut vergisst nichts“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss sind wir noch zum Castel Saint’Elmo gefahren / gelaufen. Hier bietet sich ein wunscherschönen Panoramablick über Neapel, den Vesuv und die Amalfi Küste.

Gegen Spätnachmittag wurden die Läden entlang der TOLEDO aufgesucht und ein wenig geshoppt. Die stilbewussten Italiener sind nicht nur temperamentvoll, sondern verstehen auch einiges von Mode und das zum „kleinen“ Preis. Nirgends auf der Welt habe ich bisher so gute Schnäppchen gemacht wie in Italien, vorallem was die etwas schicke Kleidung betrifft.

Sonntag sind wir früh erwacht und direkt mit der ersten Bahn in Richtung Pompeji gefahren.

Mit deutscher Pünktlichkeit waren wir genau um 9:00Uhr am Eingang. Mit vorab über das Internet gebuchten Tickets, ging es vorbei an der Schlange direkt hinein ins uralte Pompeji.
Pompeji wurde vor Christus von den Römern erbaut, war eine florierende Stadt, die schnell wuchs. Ca. 80 n. Chr. beim Ausbruch des Vesuvs wurd Pompeji komplett von der Aschewolke des Vulkanausbruchs verschüttet und erst im 15ten Jahrhundert wieder entdeckt. Doch erst weitere 100te Jahre später wurde die verschüttete Stadt im 19ten Jahrhunder systematisch ausgegraben und lockt heute hunderttausende Besucher im Jahr. Es ist die größte und am Besten erhaltene Stadt der Antike, die heute noch besteht.
An der Kasse wurde uns gesagt, dass wir für die gesamte Tour um die sechs Stunden brauchen würden. Ungläubig dachte ich mir nur „jaja, wir sind bestimmt in 3 Stunden durch.“

Und tatsächlich sind wir inklusive einer kleinen Pause mehr als sechs Stunden auf den alten römischen Straßen umher gelaufen und haben uns die Villen, Thermen, Amphitheater, Handelshäuser und Versammlungsplätze angeschaut. Es ist extremst beeindruckend, wie die Menschen schon vor mehr als zweitausend Jahren eine durchgeplante, sehr funktionale und so schöne Stadt wie Pompeji erbauen konnten.

 

 

 

 

Wer die Chance hat, sich nur ein bisschen für Geschichte interessiert und sich in der Umgebung von Neapel aufhält, sollte Pompeji auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

6 Stunden später ging es wieder zurück in Napolis Innenstadt. Eiscreme genossen, noch ein, zwei, drei oder vier italienische Hemden gekauft und ab gings auch schon ins Ballet. Prämiere von Alice im Wunderland in einem der ältesten Theater Europas.(der westlichen Welt). Zauberhaft schön und ein atemberaubendes Erlebnis. Auch das Theater ist ein klarer Reisetipp von mir!
Im Anschluss wurde natürlich wieder köstlichst gespeist.

Montag früh blieben nur noch wenige Stunden um ein paar Mitbringsel einzukaufen und das Frühstück und Kaffee in der Sonne zu genießen, bevor es „Zurück nach Deutschland“ hieß.

Ein super Kurztrip mit viel Kultur und ausgiebigem Dolce Vita!

Ein paar Tage in Neapel kann ich nur weiterempfehlen.