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The Grand Roadtrip - Woche 1

Deutschland - Italien

ℹ️Beitrag enthält Werbung

                                                

Hier ein kuzer Drohnenzusammenschnitt der Woche 1, (sorry falls es ab und an hackt, ich habe das Video am Handy im Zug geschnitten)

Wie von vielen Dingen in meinem Leben war auch der Start des Roadtrips in Bremen. In Bremen beginnt zumindest viel, ob es auch hier endet, wird sich dann irgendwann zeigen :).

Mein letztes PJ-Tertial wollte ich ursprünglich in Hamburg verbringen. Da mir Martinique aber soo gut gefallen hat und ich noch ein wenig mein Französisch ausbessern möchte, habe ich mich kurzerhand in jeder Stadt in Südfrankreich beworben und Montpellier hat als erstes zugesagt.
Also sollte es nach Montpellier gehen. Ich habe meinen Urlaub im zweiten Tertial für das Ende aufgespart, sodass ich 10 Tage + 3 Wochenenden frei hatte.
Ursprünglich wollte ich zwei Wochen surfen gehen, habe aber leider keinen Freund gefunden, der zwei Wochen frei hat und Lust auf surfen hat.
Dann habe ich mich an meine Fahrt im Cabrio von Paris nach Deauville erinnert und mir kam die Idee: Roadtrip.

Und da wir Sommer haben, musste der Roadtrip im optimalen Fall im Cabrio stattfinden. Nur habe ich kein Cabrio..., also habe ich Fiat angerufen, die fanden meine Idee super und haben mir einen Fiat Spider 124 zur Verfügung gestellt! Der gesamte Trip fand also in Kooperation mit Fiat statt. Tausend Dank schon an dieser Stelle!

Mit dem neuen Spider 124 sollte es also nach Südfrankreich losgehen. Hammer! Schön Cabrio bei 30 Grad fahren! 🙂 Der einzige Haken an der Sache. Es ist ein Cabrio. Das heißt: Wenig Platz.
Losgefahren bin ich mit zwei Trollies und zwei Rücksäcken und jeder Menge Kamera Equipment.  Auf dem Weg  musste ich die Hälfte davon zurücklassen, da meine Mitfahrer auch Platz brauchten.

 

16.6.17  Freitag haben wir in Bremen noch in kleiner Runde meinen Abschied aus der Hansetadt gefeiert. Das Ganze wurde ziemlich spät und endete sehr zufrieden mit vielen ausgesprochenen Einladungen für die zukünftigen 3 Monate. Mal sehen wer mich in Montpellier  wirklich besuchen kommt.
Dann ging es am Samstag Nachmittag los, von Bremen nach Hamburg.
17.6. In Hamburg habe ich Freunde besucht, die mit mir das erste PJ Tertial auf Martinique verbracht haben. Kurz nach Ankunft ging es direkt weiter. An einem herrlichen sommerlichen Tag konnten wir das Hamburger Leben in vollen Zügen genießen. Ein Festivalbesuch von 17-22 Uhr, verschiedenste Bars aufgesucht, die wohl preiswerteste Pizza Hamburg gegessen (2€), die Drip Bar (sehr zu empfehlen www.dripbar.de/) besucht  und dann endete der Abend, wie all zu oft auf dem Berg. (- nein nicht in der Herbertstraße.)


18.6. Am nächsten Morgen sind wir noch Frühstücken gegangen und gegen
13:00 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Göttingen mit Zwischenstop in Hannover.
Jetzt begann der erste und auch einzige stauige Tag des gesamten Roadtrips.
14:00 Uhr von Elmsbüttel endlich bis zur Stadtgrenze Hamburgs vorgekämpft.
...Stau.
16:45 Uhr endlich Ankunft in Hannover. Hier hatte ich mich mit meiner Schwester zum Mittagessen verabredet.. vor mehr als 2 Stunden. Das Essen wurde dann leider relativ kurz, aber es war dennoch schön.
... raus aus Hannover und wieder Stau.
20:20 Uhr Ankunft in Göttingen mit mehr als 4 Stunden Verspätung. Kein Problem. Das Gute am Stau war das gute Wetter. Und dass ich im Cabrio saß und trotz Sonnencreme eine gewisse Grundbräune sammeln konnte. Auch hier besuchte ich Freunde, mit denen ich in mein erstes PJ Tertial auf Martinique verbracht habe. Abends sind wir afrikanisch Essen gegangen und haben Bananenbier getrunken. Die Frage ob wir es auf die herrkömmliche Art und Weise trinken wollten, bejahten wir natürlich. Also tranken wir Bananen Bier "so wie man es trinkt"  - aus Holzschalen. Cool.
Am nächsten Vormittag haben meine Freunde mir noch Göttingen gezeigt, wir haben einen Kirchturm bestiegen und dann irgendwann musste ich auch aufbrechen, da noch 3-4 Stunden Fahrt vor mir lagen.

 

19.6. Es ging weiter nach Heidelberg um einen meiner längsten und engsten Freunde aus der Schulzeit besuchen. Da ich schon öfters in Heidelberg war, haben wir das Sightseeing Programm weggelassen und viel geredet und uns auf den neusten Stand gebracht.

20.6. Gegen Nachmittag fuhr ich weiter nach München! Ab in den pastellfarbenen Traum in die Mitte von Schwabing. Ich habe einen Schulfreund besucht, der jetzt Medizin in München studiert. Wie der Zufall es so will, sind einige Jungs aus meinem Studium in München hängen geblieben. So haben wir uns abends zum Essen noch mit einem anderen Malte getroffen und sind danach Eis essend durch die Stadt gebummelt.

21.6. Tagsüber musste ich noch einige organisatorische Dinge klären, bevor das nächste PJ-Tertial losging. Abends wurde ich von meinem Bremer Freund und seinen Studienkollegen zum Grillen eingeladen. Und dann ist ganz spontan meine Begleitung für die nächsten drei Tage eingeflogen. Also 20:30 ab zum Flughafen und danach direkt weiter nach Schwangau ins Allgäu.
Genaures zu den folgenden zwei Tagen könnte ihr unter www.medmate.de/ruebezahl/ lesen. Kurz - zwei wunderbare Tage im Wellnesshotel zu Fuße der Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau.

 

22.6. Schwangau

Italien

23.6. Der Weg von Schwangau Richtung Comer See führte mitten durch die deutschen Alpen entlang der Zugspitze, durch Österreich, durch die Schweizer Alpen und zuletzt durch Norditalien.
Mit Sportwagen oder Motorrad ein Traum! Idyllische Landschaften mit mit Bergstraßen entlang kleiner hellblauer Bergbäche, die sich zu reißenden kristallklaren Flüssen vereinen und neben der Straße entlang fließen. Und Straßentechnisch gibt es natürlich unzähligen Serpentinen. Schon wieder super Glück gehabt! Bei bomben Wetter im Cabrio durch die Alpenidylle! Wirklich wunderschön und wahrscheinlich auch der schönste Streckenabschnitte des gesamten Trips (wobei meine Begleitung den Streckenabschnitt möglicherweise nochmal schöner erschienen ließ 💁‍♂️💁‍).

Was dann geschah war fast zu surreal um wahr zu sein. Nachdem wir die letzten zwei Tage in der märchenhaften Alpenidylle vor dem Schloss Neuschwanstein verbrachten beindruckte mich jetzt die Natur rund um den Comer See. Die Symbiose aus (fast) hochalpiner Landschaften, mediterraner Pflanzenwelt entlang der Ufer und die sich hoch in die Berge hinaufziehenden Ortschaften machen den Comer See zu einem einzigartigen Erlebnis.

Perfekter konnte es kaum noch werden, doch der Comer See hat es geschafft mich vollkommen in seinen Bann zu ziehen. Wir schwammen im see und sonnten uns auf einem Steg. Niemand in Sichtweite außer ein paar Segelboote, die ab und an vorbeifuhren. Abendessen auf der Dachterasse bei diesem Sonnenuntergang... Ein märchenhafter Ort.
Da vermehrt die Frage kam - hier das AirBnb

24.6. Am nächsten Tag ging es mit kurzem Zwischenhalt in Bergamo nach Mailand. In Bergamo wollte eigentlich Max zum Roadtrip dazu steigen, aber der Junge hat es geschafft seinen Flug zu verpassen, obwohl er 20 Autominuten vom Flughafen entfernt geschlafen hat. 🙂 Naja, aber manchmal ist das so und es läuft nicht alles nach Plan.

In Mailand habe ich mich mit Victor getroffen. Victor ist ein ziemlich cooler relativ bekannter Fotograf, ursprünglich aus Brasilien jetzt in Mailand wohnend. http://www.victorsantiago.com/ Er hat mir eine seeehr ausführliche Stadtour gegeben. 6,5 Stunden später und von der Hitze komplett durchnässt, könnte ich jetzt fast selber Tourguide für Mailand sein. Wir haben so gut wie alle Wahrzeichen der Stadt abgegrast, zwischendurch leckere Trüffel, Schicken, Käse Sandwhiches mit Antipasti gegessen und natürlich Eis geschleckt.
Abends waren wir noch typisch italienisch essen. Ein rundum gelungener Tag!

25.6. - 02.07.2017 ----> Roadtrip Teil 2 - ist HIER zu erreichen

 

An dieser Stelle nochmal Riesen Dank an Fiat für die Ausstattung mit dem Spider 124! Ohne Cabrio wäre die Fahrt nicht annährend so spaßig gewesen!

Bilder für alle die mehr Impressionen wollen: